Spitzenlandkreis
Pfaffenhofen an der Ilm

Pfaffenhofen_Ilm

Stärkstes Beschäftigungswachstum seit 2016

Der nördlich von München, bei Ingolstadt gelegene Landkreis führt im Ranking aller Landkreise in Deutschland, beim Indikator Beschäftigungswachstum. In den letzten fünf Jahren, also seit 2016, hat der Landkreis ein Wachstum seiner Beschäftigten von +17,3% erzielt. Das entspricht einer Zunahme von 6.607 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Landkreis.

Der mittlere Zuwachs unter allen Landkreisen lag im Jahr 2020 bei +5,4%. Jedoch gab es in dem betrachteten Zeitraum auch 22 Landkreise mit einer negativen Beschäftigungsentwicklung, die bis zu -6,3% reichte. Besonders Landkreise im Bundesland Thüringen hatten unter dem Beschäftigungsschwund zu leiden.

Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, Bayern
Indikator Wert
Fläche 761
Einwohner*** 127.518
Einwohner je qkm 168
Bevölkerungsentwicklung seit 2012 +8,3%
Durchschnittsalter der Bevölkerung (Jahre) 42,8
Verfügbares Ek der priv. Haushalte* 26.045 €
BIP je EW* 35.593 €
SVB im März 2021 45.310
Beschäftigungsquote*** 66,6%
Beschäftigungsquote Frauen*** 61,0%
Beschäftigungsentwicklung seit 2016*** +17,3%
Ausbildungsquote 5,3%
Arbeitslosenquote** 2,0%

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder & Bundesagentur für Arbeit
Stand 2019, wenn nicht anders angegeben
*2018  **Okt21 ***2020

Landkreis-Stimme

 Johannes Hofner, Vorstand des „Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm“ (KUS), der Wirtschaftsförderung für den Landkreis.

KUS Vorstand Johannes Hofner sieht einen Baustein für das starke Abschneiden seines Landkreises in der Professionalisierung der Wirtschaftsförderung:
Ende des Jahres 2013 wurde das Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm (KUS) gegründet. Ziel war es, die Wirtschaftsförderung zukunftsorientiert und fokussiert auf die künftigen Aufgaben aufzustellen. Neben der Aufgabe der Wirtschaftsentwicklung und Bestandspflege sollten vor allem auch die weichen Standortfaktoren wie Tourismus und Freizeit gefördert werden. Dies auch vor dem Hintergrund des allgemeinen Fachkräftemangels. Wir wollen ein attraktiver Standort für unsere Unternehmen, die Beschäftigten wie auch deren Familien sein.

Unser Landkreis zeichnet sich durch einen guten Branchenmix aus mittelständischen Unternehmen und Global Playern aus und mit unserer Ansiedlungsstrategie wollen wir diesen Mix erhalten und weiter ausbauen.

Neben der klassischen Wirtschaftsförderung wie die Bestandspflege und Gründungen bieten wir besondere Services, wie z.B. unsere Azubi Akademie in der wir überbetriebliche Aus- und Weiterbildungen anbieten, die für unsere Unternehmen wichtig sind. Zusammen mit dem Ausbildungskompass und der Ausbildungsmesse versuchen wir dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.

Aber auch der oft vernachlässigte Servicebereich Unternehmensnachfolge hat bei uns einen hohen Stellenwert, um einen Verlust an Unternehmen zu verhindern. Hier ist es wichtig frühzeitig mit den Unternehmern in Kontakt zu treten, Serviceangebote zu machen und bei der Nachfolge zu helfen. Der Kontakt und die Vernetzung der Unternehmer untereinander ist mindestens ebenso wichtig, weshalb wir ca. 2-3 verschiedene Veranstaltungen pro Monat anbieten: spezielle Branchentreffs, den jährlich stattfindenden Unternehmertag/Unternehmerforum, das regelmäßig angebotene Unternehmerfrühstück, sowie Fortbildungen und Infoveranstaltungen für Gründer.

Alle diese Angebote und Services sind wichtig, jedoch nicht nachhaltig, wenn nicht auch an den weichen Standortfaktoren gearbeitet wird, um die Menschen im Landkreis zu halten und neue Menschen, Familien und Fachkräfte zu gewinnen. Wir wollen ein attraktiver Landkreis sein, in dem sich die Menschen wohlfühlen und Touristen gern wiederkommen. Ein großes Projekt war jetzt die Erneuerung der Radwegebeschilderung. Dabei haben wir insgesamt 6.600 neue Schilder und Wegweiser für unsere Radler neu aufgestellt.

Sie wollen wissen wo Ihr Landkreis steht? Fragen Sie uns!