Standortmarketing
Studie 2021
Standortmarketing in deutschen Kommunen
Unter einem Standortmarketingkonzept wird oft ausschließlich das Entwickeln von Logos, Slogans und Kampagnen verstanden. Doch für eine gezielte Vermarktung braucht es eine Standortanalyse und eine Vermarktungsstrategie.
81%
Die Hälfte der Standorte hat keine Positionierung ausgearbeitet.
Die Positionierung ist die Verdichtung der Stärken (der Unternehmen, Services, Lebensqualität etc.) und damit das Versprechen (eines Standorts/einer Marke) für seine/ihre Zielgruppe.
Sie muss
• attraktiv für die Zielgruppen sein und für sie einen Nutzen erfüllen
• sich möglichst deutlich vom Wettbewerb unterscheiden
• beweisbar sein
Die Positionierung wird nicht öffentlich gemacht. Übersetzt wird sie durch die Vermarktung der Stärken eines Standorts und zwar so, dass sie an allen Zielgruppenkontaktpunkten eindeutig erlebt wird.
Die wenigsten Standorte haben eine Vermarktungsstrategie.
Standortmarketing scheitert meist an der Beliebigkeit. Slogans und Sprüche wie „Leben wo andere Urlaub machen“, „Im Herzen Europas“, „Wir haben Gold-Status“, „Von Handwerk bis High Tech“, „Unsere große Vielfalt“ sind austauschbar. Standortmarketing ohne Positionierung ist wie Stochern im Nebel. Letztere braucht eine faktenbasierte Analyse der eigenen Werte und Stärken. Ohne Analyse wissen Sie nicht, für welche Fachkräfte und Unternehmen Ihr Standort attraktiv ist. Erst dann folgt die Vermarktungsstrategie, der Rahmen jedes guten Standortmarketings. Auf welchen Prinzipien, auf welchen Grundbotschaften basieren meine Marketingmaßnahmen? Wo, wie, wann kommuniziere ich, wen und was brauche ich dazu? Welche Synergien kann und muss ich nutzen, welches Budget brauche ich?
Doris Goossens, LennardtundBirner GmbH
Ja, wir haben ein
Marketingkonzept mit Zielgruppen
28,9%
Nein, wir haben kein Marketingkonzept mit Zielgruppen
39,1%
Das Marketingkonzept mit Zielgruppen ist in Arbeit
32,0%
Haben Sie ein Marketingkonzept für Ihren Standort mit festgelegten Zielgruppen?
N = 225